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Medizinisches Peeling

Medizinische Peelings - Medizinisches Peeling

Medizinisches Peeling

Beim medizinischen Peeling handelt es sich um ein hochwirksames Verfahren, das nicht mit dem Peeling zuhause oder bei der Kosmetikerin verwechselt werden darf. Die verwendeten Säuren sind weitaus konzentrierter und wirksamer. Sehr häufig benutzen wir eine aus Zuckerrohr gewonnene Fruchtsäure namens Glykolsäure (sog. „AHA-Peeling“). Das Peeling unterstützt in idealer Weise die Abstoßung und Neubildung der Hautzellen, die bei gesunder Haut in einem ausgewogenen Verhältnis steht.

Nach dem Auftragen auf die Haut dringt die Glykolsäure in die oberen Hautschichten ein, löst alte Hornschichten ab und regt die Oberhaut zur Regeneration an. In der Lederhaut (Dermis) werden vermehrt kollagene Fasern, Grundsubstanz und Elastin gebildet, Wasser wird in der Haut gebunden. Insgesamt kommt es zu einer Neustrukturierung, der Feuchtigkeitsgehalt der Haut steigt. Die Haut wirkt insgesamt glatter, rosiger, gesünder, und jugendlicher. Sonnenbedingte Zellschäden und feine Fältchen werden vermindert oder beseitigt, sofern sie nicht zu tief reichen.

Die Haut wird insgesamt, entgegen der volksmündlichen Meinung einer Verdünnung, nicht dünner, sondern wird insgesamt zur Neubildung angeregt und widerstandsfähiger.

Anwendungsbereiche und Verlauf der Behandlung

Zu den Indikationen, d.h. den Einsatzgebieten für das Fruchtsäurepeeling, zählen die folgenden Erkrankungen:

  • Akne vulgaris
  • Aknenarben/Narben
  • Altersflecken (‘Lentigo senilis’)
  • Altershaut
  • Chloasmen (Pigmentverschiebungen
  • meist bei jungen Frauen
  • meist im Gesicht)
  • Falten
  • Großporige Haut
  • Pigmentflecken

Ein Peeling braucht keineswegs nur auf das Gesicht beschränkt zu bleiben. Auch Aknenarben an den Schultern oder dem oberen Rücken können hervorragend behandelt werden!

Fruchtsäurezubereitung - Medizinisches Peeling

Es empfiehlt sich, dass Sie Ihre Haut schrittweise an die Fruchtsäuren gewöhnen. Zur Vorbehandlung und um die Empfindlichkeit Ihrer Haut herauszufinden, sollten Sie daher über 10 bis 14 Tage vor der eigentlichen Therapie jeden Abend eine spezielle Peeling-vorbereitende Fruchtsäurezubereitung dünn auf die gut getrocknete Haut oder Hautpartie auftragen, die später behandelt werden soll. Sollten Sie während dieser Zeit ein Kribbeln oder sonstige Reaktionen an der Haut verspüren, so teilen Sie uns die Reaktionen bitte vor der ersten Sitzung mit, um das eigentliche Peeling individuell an ihren Hauttyp anpassen zu können. Nach dieser Vorbehandlung folgen dann in bestimmten Abständen (meist ein bis drei Wochen) die Hauptbehandlungen. Am Tag der Behandlung sollten Sie weder Make-up noch andere Kosmetika auftragen. Um Hautreizungen zu vermeiden,sollten Herren auf eine Rasur und After-Shave verzichten.

Zu Beginn der Therapie wird die Haut mit entfettenden Substanzen gereinigt. Danach werden die Peeling-Substanzen aufgetragen. Die Dauer der Einwirkungszeit kann die Ärztin bei guter Verträglichkeit kontinuierlich während der Therapiephase verlängern. Nach der Einwirkdauer, welche in der Regel zwischen 3 und 10 Minuten liegt, werden die Peelingsubstanzen wieder neutralisiert und das Gesicht gereinigt. Im Anschluß erhalten Sie eine hautberuhigende Gesichtsmaske. In der Regel sind nach Entfernung der Maske meist nur noch diskrete Rötungen zu sehen, in vielen Fällen ist eine Irritation kaum noch erkennbar, so dass Sie wieder gesellschaftsfähig sind. Make-up sollten sie am Tage der Behandlung nach Möglichkeit nicht mehr auftragen.

Zwischen den Peeling-Behandlungen und noch 1-2 Monate nach der Therapie sollten Sie Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor auf die behandelte Haut auftragen. Gegebenenfalls kann über die Sonnenschutzcreme ein Make-up aufgetragen werden. Des weiteren kann es sich empfehlen, auch zwischen den Behandlungen noch milde Säure-haltige Cremes zu verwenden. Nach der Kur empfiehlt sich zur Erhaltung des erzielten Erfolgs ebenfalls eine Nachbehandlung mit speziellen Pflegeprodukten (z.B. mit niedrig konzentrierten Fruchtsäuren). Wir beraten Sie hierzu gerne.

Eine Erhaltungstherapie in der Arztpraxis ein bis zweimal pro Jahr kann den Therapieerfolg auch über sehr lange Zeit erhalten, ist aber natürlich kein „Muss“.

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